Methoden

Hypnosetherapie

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)

Gesprächstherapie nach Rogers

Coaching

Entspannungstherapie

Hypnosetherapie
ist eine ressourcenorientierte Methode zum Aufspüren, Bearbeiten und Verändern von Verhaltensmustern.

Grundlage ist für mich die moderne Hypnose nach Milton Erickson.

Das ist eine Methode, die es mittels Trance ermöglicht, direkt Kontakt mit dem Unterbewusstsein aufzunehmen, dadurch zu spüren was wirklich ist, dieses Spüren zulassen zu können um schließlich auch loszulassen und Veränderungen zu ermöglichen.

Diese Art der Hypnose bewirkt keinen Kontrollverlust des Klienten. Die dabei verwendeten Suggestionen werden als Vorschläge gegeben, um, wenn für den Klienten passend, aufgenommen zu werden. Suggestionen, die nicht passen, werden auch nicht angenommen. Hierbei geht es mir vor allem darum, wieder Kontakt zu eigener Bewusstheit herzustellen. Erst dadurch kann wirkliche Heilung oder Veränderung erfolgen.

Entspannungsmethoden

Progressive Muskelrelaxation (PMR)
ist eine einfache Möglichkeit, schnell zu einer tiefen Entspannung zu kommen. Diese Technik beruht auf dem Wechsel zwischen Anspannung und anschließender Entspannung aller Muskelgruppen im Körper. Ziel ist das „Loslassen“ –  eine der Grundvoraussetzungen für körperliche und psychische Entspannung. PMR eignet sich gut für Menschen, die Schwierigkeiten haben, überhaupt zu entspannen. Sie kann sowohl in Kursen als auch in Einzeltherapie erlernt und durchgeführt werden. Sie verhilft dem Klienten meist zu einer sehr tiefen Entspannung und kann auch als Einstieg für weitere Therapie-Gespräche oder -Anwendungen genutzt werden.

Die progressive Muskelentspannung ist heute eine der Grundübungen, die zur systematischen Desensibilisierung bei Ängsten, Phobien und Zwängen eingesetzt werden. Aber auch bei Bluthochdruck, Kopfschmerzen, chronischen Rückenschmerzen, Schlafstörungen sowie Stress lassen sich mit progressiver Muskelentspannung gute Erfolge erzielen.

Diese Methode wurde von dem amerikanischen Arzt und Psychologen Edmund Jacobson (1885 – 1976) entwickelt. Er hatte sich intensiv mit der Funktionsweise der Muskulatur beschäftigt und dabei herausgefunden, dass Anspannungen der Muskulatur immer mit innerer Unruhe, Stress und Angst auftreten. Er stellte fest, dass nach kurzzeitiger Anspannung der Muskelgruppen und anschließender Entspannung eine tiefe Entspannung folgt.

Autogenes Training
ist eine aus der Hypnose und Elementen von Yoga und Meditation entstandene Entspannungsmethode, welche durch Lenkung der Gedanken auf Körper und Emotionen zu Entspannung und Selbsterkenntnis und verbesserter Selbststeuerung führen kann.

Durch das Autogene Training kann nicht nur Einfluss auf das vegetative Nervensystem genommen werden und somit körperliche und seelische Störungen ausgeglichen werden, sondern auch Schmerzen gelindert und Verkrampfungen gelöst werden. Mögliche Anwendungsfelder sind z. B. die Behandlung von Schlafstörungen, Stresszuständen, Migräne, innerer Angstzustände und Blockaden sowie die Steigerung der Leistungsfähigkeit.

Autogenes Training kann sowohl in Kursen als auch Einzeltherapie erlernt und durchgeführt werden. Sie kann auch als Einstieg für weitere Therapie-Gespräche oder -Anwendungen genutzt werden.

Begründer dieser Methode war der Mediziner und Nervenarzt Prof. Johannes Heinrich Schulz (1884 – 1970), der mit Hypnose bei seinen Patienten mit psychosomatischen Störungen beachtliche Erfolge erzielte, die jedoch nur durch Abhängigkeit vom Therapeuten erreicht werden konnte. Mit dem Erlernen dieser Methode erreichten seine Patienten weitgehende Unabhängigkeit vom Therapeuten.